Aktuelles

Warum wir nicht Händchen halten, sondern protestieren

Der internationale Tag gegen Homophobie am 17.05.2013 sollte ein Tag des Protests sein. Denn Schwule, Lesben und Transidente werden auch heute in Deutschland systematisch diskriminiert, etwa in Bezug auf die Bevorzugung der Ehe oder das kirchliche Arbeitsrecht, nach dem jemand seinen/ihren Job im kirchlichen Krankenhaus oder Kindergarten verlieren kann, wenn seine/ihre sexuelle Identität öffentlich wird.

Damit sich hieran etwas ändert, müssen homophobe Strukturen öffentlich als solche bezeichnet werden. Homophobie ist nicht abstrakt, sondern sie schlägt sich konkret beispielsweise in Gesetzen nieder. Oft ist die diskriminierende Wirkung vielen nicht bekannt, deshalb braucht es einen Protest, der aufklärt. Nur wenn sich der gesellschaftliche Druck auf die Politik erhöht, werden Änderungen auch im Parlament durchsetzbar sein.

Bericht zur Veranstaltung: Feindbild Islam? Antimuslimischer Rassismus heute

95 Teilnehmer/innen fanden sich am Dienstag, dem 07.05.2013 zusammen, um über antimuslimische Diskriminierung zu reden. Mindestens 60% der Telnehmer/innen waren Muslime/Muslima, welche in der anschließenden Debatte auch über eigene Erfahrungen zu diesem Thema berichten konnten. Den Auftakt der Veranstaltung machte Christine Buchholz(MdB) mit einem Vortrag. Eingeladen hatte die Linksjugend ['solid] Essen.

Positive Entwicklung der Linksjugend ['solid]

Ein Fazit von Finn Siebert zum Bundeskongress:
Der Bundeskongress 2013 ist aus meiner Sicht insgesamt außerordentlich positiv zu beurteilen. Wir haben wichtige Inhalte diskutiert, Beschlüsse gefasst und uns für den Zeitraum 2013/2014 gut aufgestellt. Von großer Bedeutung sind zum Beispiel die Anträge im Zusammenhang mit der Wohnungsnot, gegen eine rot-rote Regierungsbeteiligung sowie für das richtige Auftreten bei Blockupy. Wir als Landesverband NRW konnten uns hier in nahezu allen relevanten Themen durchsetzen. Als sehr positiv haben sich abermals auch die Neuerungen am Konzept des BuKos erwiesen. Während unser Landesverband leider nicht mehr rechtzeitig zum Worldcafe anreisen konnte, so zeigte sich wiederholt, dass in den Workshops eine sehr gute und sachliche Debatte möglich ist. Allerdings ist manches auch nicht so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt haben. Einige Mitglieder des Verbandes haben den Ablauf des Bundeskongresses – teilweise offenbar ganz gezielt – durch permanenten Partyatmosphäre gestört. Dies nahm zwar letztlich keinen entscheidenden Einfluss auf die Veranstaltung, aber dennoch wurde für viele GenossInnen ein gemütlicher, gemeinschaftlicher Abend verhindert. Zudem gab es bei der Debatte um die LL-Demos ganz massive Versuche, die demokratische Meinungsbildung des Verbandes zu umgehen.

Bericht vom Bundeskongress der Linksjugend [`solid]

Ein Bericht von Hannes Draeger über den Bundeskongress der Linksjugens ['solid]:
Ich gehe aus dem diesjährigen Bundeskongress mit gemischten Gefühlen nach Hause. Ich empfand viele inhaltlichen Anträge und Debatten als Bereicherung und doch halten mich einige Entwicklungen auf dem Kongress davon ab, ein rein positives Fazit zu ziehen.

Erfolgreiche Demo gegen „Die Rechte“ in Dortmund-Huckarde

Am Samstag, 20. April 2013, demonstrierten mehr als 100 Menschen im Dortmunder Stadtteil Huckarde gegen die geplante Landeszentrale der Partei „Die Rechte“. Diese Partei, die von Christian Worch gegründet wurde, dient in der Region als Sammelbecken für die gewaltbereiten Mitglieder der im Sommer 2012 verbotenen Neonazi-Kameradschaften wie dem „Nationalen Widerstand Dortmund“.

Massiver Protest gegen blamable Pannen im Zentralabitur

Oktaeder des Grauens, Matrizen des Schreckens – das sind keine Harry-Potter-Titel, sondern Gruselgeschichten, mit denen sich Schülerinnen und Schüler über den zentralen Mathe-Abituraufgaben der vergangenen Jahre herumplagten.
Selbst der Doppeljahrgang, der es ohnehin besonders schwierig hat, den gewünschten Studien- oder Ausbildungsplatz zu bekommen, bleibt von der blamablen Pannenserie des Bildungsministeriums nicht verschont und muss nun befürchten, dass die Aussichten auf einen guten Studien- oder Ausbildungsplatz noch geringer sind, da sie um ihren Abiturschnitt bangen: Nachdem bekannt geworden war, dass an einer Handvoll Gymnasien im Leistungskurs SoWi mit wirtschaftlichem Schwerpunkt die falschen Aufgabenstellungen verteilt wurden, verärgert nun eine komplizierte Aufgabenstellung im Grundkurs Mathe zum Thema Matrizen die Abiturientinnen und Abiturienten.

Bericht zu umFAIRteilen in Essen

Am bundesweiten Aktionstag „Umfairteilen - Reichtum besteuern“ trafen sich in Essen ca. 70 Personen, um für eine Vermögenssteuer und eine Vermögensabgabe zu demonstrieren. Das Bündnis umFAIRteilen Essen, bestehendend aus Linksjugend ['solid] Ruhr, SDAJ Essen, Bezirksschülervertretung, attac Essen, DIDF-Jugend und weiteren, hatte für den Tag eine ironische Jubeldemo geplant.

Blockupy Frankfurt - Widerstand im Herzen des europäischen Krisenregimes 
31. Mai und 1. Juni 2013

Als Linksjugend [solid'] NRW mobilisieren wir auch in diesem Jahr zu den Blockupy-Protesten in Frankfurt. Den Aufruf zu den Protesten findet ihr hier:
Blockupy* ruft auch in diesem Jahr zu europäischen Tagen des Protestes in Frankfurt am Main gegen das Krisenregime der Europäischen Union auf. Am 31. Mai und 1. Juni 2013 wollen wir den Widerstand gegen die Verarmungspolitik von Regierung und Troika – der EZB, der EU-Kommission und des IWF – in eines der Zentren des europäischen Krisenregimes tragen: an den Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) und vieler deutscher Banken und Konzerne – den Profiteuren dieser Politik.

Bericht zu umFAIRteilen in Köln

Wie in ca. 100 anderen Städten sammelten sich unter dem Motto „umfairteilen“ am 13.04. auch in Köln die Menschen zum Protest. Insgesamt waren 3 verschiedene Aktionen angesetzt worden. Zum einen fand eine ganztägige, von attac ausgerichtete Diskussionsveranstaltung zur Frage „Wem gehört die Welt?“ statt und parallel dazu ein Frauenprotestcamp auf der Domplatte und eine Protestkundgebung am Eigelstein.

Linksextrem startet Outing-Aktion

Seit kurzem ist die Internetplattform www.ich-bin-linksextrem.de online. Auf dieser Internetseite und der dazugehörigen Facebookseite https://www.facebook.com/Ichbinlinksextrem outen sich täglich Linksextreme mit eingeschickten Fotos. Sie begründen dort ihre linksextreme Einstellung. Bis zur Veröffentlichung des diesjährigen Verfassungschutzbericht rufen die Initiator_innen dazu auf, sich im Internet als linksextrem zu outen. Gestartet wurde die Aktion von der Linksjugend ['solid] und der Grünen Jugend. Zum Start der Kampagne „Ich-bin-linksextrem“ erklären die beiden Jugendverbände.

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