Linksjugend [`solid] nrw setzt auf Aktionen des Zivilen Ungehorsams
Am vergangenen Wochenende (2.-4.7.) fand in Köln die Landesvollversammlung der Linksjugend [`solid] nrw statt. Die jungen Genossinnen und Genossen kamen aus den verschiedenen Regionen NRW`s zusammen, um über Strategie und weitere Planungen des Jugendverbandes zu diskutieren und einen neuen LandessprecherInnenrat zu bestimmen. Zudem nominierte die Landesvollversammlung Sefika Minte und Azad Tarhan zu den jugenpolitischen SprecherInnen für den Landesvorstand der LINKEN. NRW. Sie werden sich beim Parteitag am 10./11.7. in Leverkusen für den Landesvorstand der LINKEN.NRW bewerben.
Inhaltlich verabschiedete die Linksjugend [`solid] NRW einen Leitantrag, worin die Arbeitsschwerpunkte des Jugendverbandes bis Mitte 2011 festgehalten wird. Der Jugendverband möchte im kommenden Jahr ihren Fokus auf Aktionen des Zivilen Ungehorsams setzen. Diese Aktionsform – welche sich bei den erfolgreichen Anti-Nazi-Protesten in Dresden bewährt hatte – soll auf andere Bereiche ausgeweitet werden, wie beispielsweise zu den geplanten Börsenblockaden in Frankfurt oder den Anti-Castor-Protesten. Die Linksjugend [`solid] NRW setzt sich das Ziel, als sozialistischer Akteur in der außerparlamentarischen Bewegung in Erscheinung zu treten und sich an der Mobilisierung zu den zentralen Anti-Krisen- und Anti-Nazi-Protesten zu beteiligen
![Die Linksjugend [solid] ist ein sozialistischer, antifaschistischer, basisdemokratischer und feministischer Jugendverband. Er greift in die gesellschaftlichen Verhältnisse ein und ist Plattform für antikapitalistische und selbstbestimmte Politik. Als Teil emanzipatorischer Bewegungen sucht der Jugendverband die Kooperation mit anderen BündnispartnerInnen.](/sites/linksjugend-solid-nrw.de/themes/zen/linksjugend/logo.gif)

