Warum wir nicht Händchen halten, sondern protestieren

Der internationale Tag gegen Homophobie am 17.05.2013 sollte ein Tag des Protests sein. Denn Schwule, Lesben und Transidente werden auch heute in Deutschland systematisch diskriminiert, etwa in Bezug auf die Bevorzugung der Ehe oder das kirchliche Arbeitsrecht, nach dem jemand seinen/ihren Job im kirchlichen Krankenhaus oder Kindergarten verlieren kann, wenn seine/ihre sexuelle Identität öffentlich wird.

Damit sich hieran etwas ändert, müssen homophobe Strukturen öffentlich als solche bezeichnet werden. Homophobie ist nicht abstrakt, sondern sie schlägt sich konkret beispielsweise in Gesetzen nieder. Oft ist die diskriminierende Wirkung vielen nicht bekannt, deshalb braucht es einen Protest, der aufklärt. Nur wenn sich der gesellschaftliche Druck auf die Politik erhöht, werden Änderungen auch im Parlament durchsetzbar sein.

Für ein Gedenken an die Nakba und das Ende der Besatzung!

Am 15. Mai 2013 wird zum 65. Mal der Nakba erinnert, der Vertreibung von 700.000 PalästinenserInnen nach der Gründung des Staates Israel 1948 durch israelische Truppen.

Jules El-Khatib, Landessprecher der Linksjugend [´solid] NRW betonte die Notwendigkeit des Gedenken an die Nakba und die notwendigen Schlüsse aus dieser: „ Es wird Zeit, dass die palästinensische Bevölkerung in Israel endlich der Nakba gedenken kann und Israel sich für dieses Unrecht bei der palästinensischen Bevölkerung entschuldigt und Wiedergutmachung leistet. Auch in Deutschland müssen Gedenkveranstaltungen stattfinden können, Verbote durch Kommunen sind nicht akzeptabel.

Bericht zur Veranstaltung: Feindbild Islam? Antimuslimischer Rassismus heute

95 Teilnehmer/innen fanden sich am Dienstag, dem 07.05.2013 zusammen, um über antimuslimische Diskriminierung zu reden. Mindestens 60% der Telnehmer/innen waren Muslime/Muslima, welche in der anschließenden Debatte auch über eigene Erfahrungen zu diesem Thema berichten konnten. Den Auftakt der Veranstaltung machte Christine Buchholz(MdB) mit einem Vortrag. Eingeladen hatte die Linksjugend ['solid] Essen.

Positive Entwicklung der Linksjugend ['solid]

Ein Fazit von Finn Siebert zum Bundeskongress:
Der Bundeskongress 2013 ist aus meiner Sicht insgesamt außerordentlich positiv zu beurteilen. Wir haben wichtige Inhalte diskutiert, Beschlüsse gefasst und uns für den Zeitraum 2013/2014 gut aufgestellt. Von großer Bedeutung sind zum Beispiel die Anträge im Zusammenhang mit der Wohnungsnot, gegen eine rot-rote Regierungsbeteiligung sowie für das richtige Auftreten bei Blockupy. Wir als Landesverband NRW konnten uns hier in nahezu allen relevanten Themen durchsetzen. Als sehr positiv haben sich abermals auch die Neuerungen am Konzept des BuKos erwiesen. Während unser Landesverband leider nicht mehr rechtzeitig zum Worldcafe anreisen konnte, so zeigte sich wiederholt, dass in den Workshops eine sehr gute und sachliche Debatte möglich ist. Allerdings ist manches auch nicht so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt haben. Einige Mitglieder des Verbandes haben den Ablauf des Bundeskongresses – teilweise offenbar ganz gezielt – durch permanenten Partyatmosphäre gestört. Dies nahm zwar letztlich keinen entscheidenden Einfluss auf die Veranstaltung, aber dennoch wurde für viele GenossInnen ein gemütlicher, gemeinschaftlicher Abend verhindert. Zudem gab es bei der Debatte um die LL-Demos ganz massive Versuche, die demokratische Meinungsbildung des Verbandes zu umgehen.

Bericht vom Bundeskongress der Linksjugend [`solid]

Ein Bericht von Hannes Draeger über den Bundeskongress der Linksjugens ['solid]:
Ich gehe aus dem diesjährigen Bundeskongress mit gemischten Gefühlen nach Hause. Ich empfand viele inhaltlichen Anträge und Debatten als Bereicherung und doch halten mich einige Entwicklungen auf dem Kongress davon ab, ein rein positives Fazit zu ziehen.

Erfolgreiche Demo gegen „Die Rechte“ in Dortmund-Huckarde

Am Samstag, 20. April 2013, demonstrierten mehr als 100 Menschen im Dortmunder Stadtteil Huckarde gegen die geplante Landeszentrale der Partei „Die Rechte“. Diese Partei, die von Christian Worch gegründet wurde, dient in der Region als Sammelbecken für die gewaltbereiten Mitglieder der im Sommer 2012 verbotenen Neonazi-Kameradschaften wie dem „Nationalen Widerstand Dortmund“.

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